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Expressis-Verbis presentéiert
Eng nei Videoserie
mam Thierry Simonelli
An interview with Vera Sharav, survivor of the Holocaust

Hinweis in eigener Sache

In den letzten Wochen häufen sich die Spekulationen rund um ExpressisVerbis und um die Absichten, die wir als gemeinnütziger Verein vertreten.

Offensichtlich haben wir den Gesellschaftszweck, den wir auf unserer „Über uns“ Seite ausführlich dargestellt haben, noch immer nicht ausreichend verständlich und transparent genug formuliert. Sollte unsere Darstellung tatsächlich zu viel Interpretationsfreiraum zulassen, so kommen wir diesem Mangel in den folgenden Zeilen gerne nach.

Wir tun das nicht, um uns bei unseren Kritikern zu rechtfertigen, die in der Regel nicht einmal den Anstand besitzen, sich mit den von uns veröffentlichten Inhalten vertraut zu machen. Wir tun das für unsere Leser und Abonnenten.

Insbesondere häufen sich die Anfragen, ob wir nicht doch insgeheim der Organisator der Marche Blanche Silencieuse sind. Wir haben in der Tat mehrere Male (hier und hier) über diese einzigartige und bewegende Ereignisse in der Geschichte Luxemburgs berichtet, und werden das möglicherweise auch weiterhin tun.

Diese Marche scheint uns so spannend in ihrer Regelmäßigkeit, in ihrem Ausmaß, und in der moralischen Panik, die sie bei der Presse erzeugt, wie schwer durchsichtig in der Vielfalt der Motivationen der Teilnehmer. Ein genaues Verständnis dieses friedlichen Aufstandes, dem die Presse im Allgemeinen bisher nur ablehnende Vorurteile und aggressive Verachtung entgegenbrachte, wird womöglich noch viel Zeit und Arbeit in Anspruch nehmen.

In diesem Zusammenhang sollte jedenfalls auch die Frage erlaubt sein, was denn so schlimm daran wäre, Organisator oder Teilnehmer einer Bewegung zu sein, die so viele Menschen friedlich rund um demokratische Ansprüche vereint?

Seit wann ist es eine politische Zumutung geworden, seine Sorgen und Ängste öffentlich zu bekunden? Selbstverständlich sind die Zusammensetzungen solch großer Menschenmengen nie homogen, wie wir es von allen größeren Demos und Veranstaltungen wissen. Kann man etwa echten Fußballfans oder deren Organisatoren die Schuld dafür in die Schuhe schieben, dass sich bei manch großen Spielen auch mal Hooligans dazu mischen, denen es – wie wir alle wissen – nicht ums Spiel geht? Wohl kaum!

Zudem wird auch immer häufiger der Versuch unternommen, uns als grundsätzliche Impfgegner, Viren-Leugner, Verschwörungstheoretiker und, bei unseren eifrigsten und fantasievollsten Gegner, sogar als Antisemiten und Rechtsradikale darzustellen. Wie sollten wir im Ernst anders auf solche haarsträubenden Absurditäten reagieren, als mit unserer Arbeit in Richtung Aufklärung, Diskussion und Information fortzufahren?

Wir können verständlicherweise nur zu den Inhalten Stellung nehmen, die wir tatsächlich veröffentlichen und vertreten. Die maßlosen Fantasien einiger Gegner und leider auch Journalisten überlassen wir daher gerne ihren Urhebern. Auch Hexenjagden fällt derzeit noch die Beweislast zu.

Immer häufiger scheinen diesen Fantasien, die uns die übelsten Fehltritte zuschieben und uns gerne mit den düstersten Gestalten in einen Topf werfen, manchmal fast keine Grenzen mehr gesetzt.

Über die verzweifelten Versuche bedeutungsleere Signalwörter wie „Schwurbler“, Diskurse und Argumente auf die denkbar einfachste und denkfaulste Art und Weise zu vermeiden, haben wir bereits geschrieben. Leider scheint es, dass wir uns bis auf Weiteres an solche simplistische Moralisierung und Missachtung gewöhnen müssen.

Es scheint abgemacht, dass jede kritische Analyse, die über kleinliche Detailfragen hinaus geht, und sich an den Prinzipen des demokratischen Rechtsstaats, an der gesellschaftlichen und psychologischen Bedeutung der aktuellen Gesundheitspolitiken, oder an den oft überraschenden Zahlenspielereien der offiziellen Mitteilungen abarbeitet, im Vorhinein seine Vertreter als „Verschwörungstheoretiker“, „Virusleugner“ oder „Impfgegner“ disqualifiziert.

Deshalb haben wir uns dazu entschieden, auch unsere interne Charta zu veröffentlichen. Es handelt sich dabei um ein Regelwerk, das alle unsere Mitglieder lesen, kennen und unterschreiben müssen, bevor sie sich als aktive Mitarbeiter zu Expressis-Verbis bewerben. Das Regelwerk wurde heute zusätzlich fix auf der „Hier können Sie helfen“ Seite verlinkt.

Wir hoffen, dass wir damit ein paar weitere Zweifel aus dem Weg räumen können.

Der Vorstand von Expressis-Verbis