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„Unter den Gesetzen, denen die menschliche Gesellschaft untersteht, gibt es eines, das genauer und klarer erscheint als alle anderen. Damit die Menschen gesittet bleiben oder es werden, muss man unter Ihnen die Kunst des Zusammenschlusses in dem Grade entwickeln und vervollkommnen, wie die Gleichheit der Bedingungen wächst.“ (Alexis de Tocqueville. Über die Demokratie in Amerika, Bd. II, II. Teil, Kap. V)

Alexis de Tocqueville. Über die Demokratie in Amerika, Bd. II, II. Teil, Kap. V

Expressis-Verbis

Der lateinische Begriff „expressis verbis bedeutet „ausdrücklich“, d.h. das, was klar, vollständig und eindeutig ausgedrückt wird.

Das Ziel der Expressis-Verbis Webseiten ist es mit gut dokumentierten, möglichst zuverlässigen Informationen, klar argumentierten Analysen, Überlegungen und begründeten kritischen Perspektiven zu aktuellen Themen zur öffentlichen Diskussion und Debatte beizutragen.

Einerseits versuchen wir, auf das wachsende Unbehagen zu antworten, das wir mit vielen Bürgern betreffend die Zuverlässigkeit und die Interessenkonflikte der Mainstream-Medien teilen. Die Pandemie hat gezeigt, wie problematisch mediale Synchronisation der politischen Kommunikation sein kann. 

Andererseits wollen wir durch Informationen, kritische Analysen und Debatten die Bedeutung der Zivilgesellschaft im öffentlichen Raum bekräftigen, in der die Orientierungen und Werte, die unsere demokratischen Gesellschaften gründen, diskutiert und verhandelt werden. 

Nach einer klassischen Definition ist die Zivilgesellschaft derjenige Teil der öffentlichen Sphäre, der nicht unter der Kontrolle des Staates oder des Marktes steht. Die Zivilgesellschaft ist also nicht nur ein demokratisches Gegengewicht zu den Interessen von Staat und Wirtschaft, sondern auch ein Ort, an dem es eine gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Diskurs und an der Reflexion gibt, bzw. geben sollte. Im Gegensatz zu Staat und Markt hält die Zivilgesellschaft die normativen Werte der Autonomie, der Selbstorganisation, der Meinungsfreiheit und des Gemeinwohls aufrecht, während sie sich von politischen Machtkämpfen und den pekuniären Interessen des Marktes zu enthalten versucht.

Dem Leser unserer Veröffentlichungen wird jedoch auffallen, dass einige unserer Autoren für ihre Beiträge derzeit auf ein Pseudonym zurückgreifen, das ihre persönliche Identität schützen soll. 

Wie kann ein solches Versteckspiel mit der Vermittlung von Information und Transparenz vereinbar sein? Warum kommunizieren Menschen, die einen Beitrag zur öffentlichen Information und Diskussion leisten wollen, auf verdeckte Weise? 

Wie der Fall unseres Mitarbeiters Dr. Benoît Ochs zeigt: sich heute in der Öffentlichkeit zu äußern, im eigenen Namen Meinungen zu vertreten, die argumentiert und durch wissenschaftliche Studien gestützt werden, oder die vernünftigen und begründeten Fragen zu bestimmten politischen Orientierungen und korporativen Interessen formulieren, kann zu höchst schädlichen beruflichen, familiären und persönlichen Konsequenzen führen.  

Dr. Ochs ist derzeit nicht das einzige unserer Mitglieder, das aufgrund seines Mutes und seines Einsatzes für Transparenz und offene Diskussion außergewöhnlichen Konsequenzen – die Androhung eines einjährigen Berufs- und Erwerbsverbots – zu tragen hat. 

Andere Mitwirkende waren persönlichen Medienangriffen und starken beruflichen Druck ausgesetzt. Deshalb wissen wir heute, dass die Verteidigung des Rechts auf freie Meinungsäußerung, des Zugangs zu Informationen und der öffentlichen Debatte eine sehr reale Gefahr für diejenigen sein kann, die sich in ihrem eigenen Namen dafür einsetzen.

Expressis Verbis ist ebenfalls ein gemeinnütziger Verein nach dem Gesetz vom 21. April 1928, dessen Ziele sind:

  • die Verteidigung und Förderung des Rechts auf Information der Bürger und der Medien; und die Informationspflicht aller Verwaltungen und nationalen und internationalen Behörden;
  • die Verteidigung und Förderung der Freiheit der Medien und der Personen, die Informationen, Ideen oder Meinungen veröffentlichen;
  • die Überwachung, Verfolgung und Bewertung von veröffentlichten Informationen von allgemeinem Interesse in einer pluralistischen demokratischen Gesellschaft;
  • die Veröffentlichung und Verbreitung von Informationen und Ideen unter Berücksichtigung der Meinungs- und Ausdrucksfreiheit;
  • die Förderung, Organisation und Veröffentlichung von freien Debatten und Diskussionen in Bezug auf die Meinungen anderer zu sozialen, politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, rechtlichen, psychologischen und ethischen Fragen;
  • die Förderung der Transparenz in den Entscheidungsprozessen der nationalen Exekutivorgane und der supranationalen Gremien, die internationale Regeln entwickeln;
  • die Identifizierung, Analyse und Bewertung des Eingriffs von wirtschaftlicher, rechtlicher (Justiz) und politischer Macht in das Leben der Bürger und die tägliche Kommunikation;
  • die Analyse der Phänomene des aufkommenden Autoritarismus. 

Heute sind wir besorgt über die wachsende Kluft und Ungleichheit in unserer Gesellschaft. Angst, Misstrauen gegenüber unseren Mitmenschen, Denunziation, Diffamierung, Isolation und Autoritarismus scheinen zur neuen Normalität geworden zu sein. 

Unser ‚Think Tank‘ setzt sich aus Ärzten, Juristen, Mathematikern, Statistikern, Ökonomen, Psychologen, Philosophen und Unternehmern zusammen. 

Aber wir sind auch Bürger und Wähler, wir sind Eltern, Großeltern, Kinder, und wir haben einen menschlichen Blick auf unser Leben in der Gesellschaft und auf die Probleme und Entwicklungen, die uns betreffen.

Wir freuen uns auf Ihre konstruktive Teilnahme an dieser Bewegung, durch Ihre Fragen und/oder Ihre persönliche Mitarbeit.

Hier können Sie unseren Newsletter abonnieren:

Ihr Expressis-Verbis-Team,

V.l.n.r: Dr. Dr. Thierry Simonelli, Dr. Benoît Ochs, Peggy Schoujean-Hurst, Pierre Obertin, Nathalie Meier, Claude Pauly

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