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Die Abrechnung

Am 28. Juli titelte RTL in einem Artikel bezugnehmend zum Wochenbericht des Gesundheits- Ministeriums [1]: 81,4% vun den Infizéierte waren net geimpft. Dies war ein Novum, wurden doch bis jetzt keinerlei epidemiologischen Daten in Funktion vom Impfstatus veröffentlicht. Wie kam es zu diesem Paradigmenwechsel, wie aussagekräftig ist überhaupt diese Information und was sind die gesellschaftlichen Konsequenzen einer solchen Berichterstattung?

Eine parlamentarische Frage

In Ländern wie Großbritannien oder Israel werden zum Teil schon länger Statistiken veröffentlicht, welche auch epidemiologische Daten in Abhängigkeit vom Impfstatus enthalten [2,3]. In Luxemburg war dies dato nicht der Fall, weshalb der Grünen-Abgeordnete Hansen hierzu am 12 Juni die parlamentarische Frage Nr. 4469 an Gesundheitsministerin Lenert stellte. Unter anderem wollte man für den Zeitraum der letzten 6 Monate wissen, wieviele Personen sich mit dem SARS- CoV-2-Virus angesteckt haben, und wie sich diese Zahl auf einmalig-, vollständig- und Nicht- Geimpfte verteilt. In einer ersten Antwort [4] vom 21. Juli wird nur die Gesamtzahl aller Neuinfektionen genannt, weitere Informationen können wegen dem Datenschutz nicht mitgeteilt werden:

Au cours des 6 derniers mois, pour la période du 13 janvier au 13 juillet 2021, 24.228 nouvelles infections ont été déclarées. Dans le respect des règles relatives à la protection des données, le ministère de la Santé n’effectue à ce jour pas de traitement de données à caractère personnel permettant de croiser les données des personnes infectées avec les données des personnes ayant bénéficié d’une première dose de vaccin, d’un schéma vaccinal complet ou encore d’aucune vaccination.

(Im Laufe der 6 letzten Monate, vom 13. Januar bis 13. Juli 2011 wurden 24228 Neuinfektionen gemeldet. Aus Datenschutzgründen erfolgt beim Gesundheitsministerium bis zu diesem Tage keine personenbezogene Datenverarbeitung, welche es erlaubt die Daten der Infizierten mit jenen welche eine erste Dosis, eine vollständige Impfung oder nicht geimpft sind zu verknüpfen.)

Aus uns nicht bekannten Gründen, wurde diese Antwort kurzfristig zurückgezogen und eine überarbeitete Fassung auf diese Teilfrage am 23. Juli veröffentlicht [5]:

Au cours des 6 derniers mois, pour la période du 1er janvier au 22 juillet 2021, 26.210 nouvelles infections ont été déclarées. Parmi ces infections, 765 personnes avaient déjà bénéficié d’un schéma vaccinal complet (2,92%), 815 personnes avaient reçu une première dose du vaccin (3,11%) et 24.630 personnes n’avaient pas encore vaccinées, ce qui correspond à 93,97%.

(Im Laufe der 6 letzten Monate, vom 1. Januar bis 22. Juli 2011 wurden 24228 Neuinfektionen gemeldet. Von den Infizierten waren 765 Personen vollständig geimpft (2,92%), 815 Personen hatten eine erste Dosis erhalten (3,11%) und 24.630 Personen waren noch nicht geimpft, was einem Anteil von 93,97% entspricht.)

Davon, dass das Problem mit dem Datenschutz offensichtlich nachhaltig gelöst werden konnte, zeugte auch der Wochenbericht des Gesundheits-Ministeriums der Kalenderwoche 29 [6]: hier wurden erstmalig die Anteile der nicht- sowie der vollständig Geimpften an der Gesamtzahl der positiv Getesteten mitgeteilt. Bei dieser Aufstellung wird für Impfstoffe, wo 2 Dosen nötig sind, offensichtlich nach vom Prinzip „einmal ist keinmal“ ausgegangen, da die Gesamtzahl von 566 Personen der Anzahl aller gemeldeten Infizierten dieser Woche entspricht. Einmal Geimpfte und damit auch wohl „Genesene“ werden also in diesem Fall unter „nicht geimpft“ kategorisiert.

Der sich auf diese Daten beziehende, eingangs erwähnte Artikel von RTL legte den Schwerpunkt also eindeutig auf den Anteil der Nicht-Geimpften welche für die positiven Testungen „verantwortlich“ sind. Abgesehen davon, dass dies im Umkehrschluss ebenfalls impliziert, dass die vollständig Geimpften trotz Immunisierung zu immerhin 18% der positiven Tests beitragen, stellt sich natürlich auch die gesellschaftspolitische Frage, ob solche Informationen grundsätzlich veröffentlich werden sollten.

Wir möchten jedoch zunächst einmal klären, im welchem Maß die genannten Zahlen überhaupt die Realität widerspiegeln. Dazu müssen wir uns mit der letzten Modifikation des Covid-Gesetzes befassen.

Eine neue Version des Covid-Gesetzes

Am 12. Juni wurde auch das Covid-Gesetz erneut angepasst [7]. Dabei wurde unter anderem im Artikel 7, Absatz 1, Punkt 1 des Pandemie-Gesetzes vom 17. Juli 2020 der eher unscheinbare Satz hinzugefügt:

Les personnes vaccinées ou rétablies sont exemptées de la mise en quarantaine.

(Geimpfte oder Genesene sind von der Quarantänemaßnahme befreit.)

Denkwürdig ist hier die Tatsache, dass die gleiche „Erleichterung“ für Geimpfte mit einem zeitlichen Abstand von 2 Monaten nun auch in Deutschland umgesetzt werden soll, dies hier aber nur am Rande [8].

In diesem Zusammenhang stellt sich ebenfalls die Frage, wieviele Genesene in den Genuss eines gültigen „CovidCheck“-Zertifikats gekommen sind. Das Vorhandensein von Antikörper gegen SARS-COV-2 ist bekanntermaßen ja nicht ausreichend [9].

Wie uns mehrere, voneinander unabhängige Quellen zugetragen haben, wird dies mittlerweile so gehandhabt, dass auch der entsprechende PCR-Test im Rahmen des Contact Tracing (CT) für Personen, welche genesen oder geimpft sind, nicht mehr verpflichtend ist. Dies führt natürlich dazu, dass ein Teil der Kontaktpersonen diesen Test dann auch nicht mehr in Anspruch nehmen.

Das ist nach der Logik der Covid-Maßnahmen insofern nicht nachvollziehbar, da auch Geimpfte bekanntermaßen infiziert werden können und anschließend dann auch infektiös sind. Im US-Staat Massachusetts etwa infizierten sich bei öffentlichen Events laut einer Studie des CDC 469 Personen von denen 74% vollständig geimpft waren [10]. Bei der Delta-Variante wurden vergleichbare Viruslasten im Nasen- und Rachenraum bei Geimpften und Nichtgeimpften festgestellt, und die Möglichkeit der Weitergabe des Virus durch Geimpfte wird zudem nicht mehr ausgeschlossen [11].

Geimpfte und das Contact Tracing

In seinen wöchentlichen Berichten unterteilt das Gesundheitsministerium die Covid19-Tests bekanntermaßen in 4 Kategorien:

  1. „sur ordonnance“ (O)
  2. „dans le cadre du Large Scale Testing et autres“ (LST)
  3. „via un voucher aéroport“ (A)
  4. „dans le cadre du Contact Tracing“ (CT)

Sieht man sich den zeitlichen Verlauf an, wie sich die Anteile an den positiven Tests der einzelnen Teststrategien entwickelt haben, so erkennt man ab Kalenderwoche 26 eine Abnahme des Anteiles der im CT festgestellten positiven Testungen zu Gunsten des LST: dies würde den Umstand bestätigen, dass im CT die Geimpften nicht mehr getestet werden, und sich die Anteile der positiven Getesteten auf jene Teststrategien umverteilen, welche unabhängig vom Impfstatus testen.

In der Regel werden die Kontaktpersonen der in den ersten 3 Kategorien positiv getesteten Personen ca. eine Woche später im CT getestet. Bis zur KW 28 lag der Durchschnittswert (Kontaktpersonen pro positiv Getestetem) um die 12 Personen (rot), ab der Woche 29 fiel dieser auf ca. 5 (grün). (In Folge eines starken Anstiegs der positiven Tests in der Woche 25 wurden sehr hohe Werte für die Wochen 25 und 26 gemessen (27 bzw. 51) welche nicht in der Grafik visualisiert, und auch nicht in die Berechnung des Durchschnitts eingegangen sind.)

Das Absinken des Durchschnitts der Kontaktpersonen um die Hälfte spiegelt in etwa den Anteil der vollständig Immunisierten in der Gesamtbevölkerung. Hier werden also die geimpften Personen a priori nicht mehr getestet, und entsprechend auch eine nicht vernachlässigbare Anzahl an „Infizierten“ nicht ermittelt.

Vom hinkenden Vergleich zur Impfstoffeffektivität

Durch besagte Gesetzesänderung werden Geimpfte zusammen mit den Ungeimpften also nur noch in den ersten 3 Kategorien getestet, in der vierten ausschließlich Nicht-Immunisierte. Möchte man diese beiden Personengruppen nun miteinander vergleichen, sollte dieser Umstand selbstverständlich berücksichtigt werden, da, wie wir gesehen haben, eine doch beträchtliche Anzahl an positiv getesteten Geimpften im CT zu erwarten ist.

Für KW 29 gibt uns der Wochenbericht folgende Zahlen:

Wir betrachten also nur noch die ersten 3 Kategorien. Die Summe der positiv Getesteten ergibt:

    \[ 168+97+2=267 \]

Bei 105 Immunisierten beläuft sich damit die Zahl der Nicht-Geimpften auf

    \[ 267-105=162 \]

Geimpfte und Ungeimpfte nun auf Grund dieser Zahlen „in einen Ring zu stellen“, ist jedoch noch immer nicht möglich: man kann nicht die absoluten Zahlen der positiv Getesteten in der jeweiligen Gruppe unmittelbar miteinander vergleichen. Wie auch von offizieller Seite richtig erkannt, würde beispielsweise eine Impfquote von 100% zu einem ebensolchen Anteil der Geimpften an den positiven Tests führen [12].

Es gilt also (wie immer), die Zahlen in den richtigen Kontext zu stellen. In diesem Fall bedeutet dies, dass wir auch die Anzahl der Personen in der jeweiligen Gruppe berücksichtigen müssen, und somit zunächst die Inzidenzraten berechnen müssen.

Die Inzidenzrate ist in diesem Zusammenhang der Quotient

    \[ I = \frac{\text{Anzahl positive Tests}}{\text{Anzahl Personen in der Gruppe}} \]

Wir benötigen also noch die Anteile der Geimpften/Nicht-Geimpften an der Gesamtbevölkerung, diese Information kann etwa bei der ECDC eingesehen werden [13]:

Für die KW 29 erhalten wir für die Inzidenzraten der Geimpften I_v und der Nicht-Geimpften I_u:

    \[I_v = \frac{105}{0,504 \cdot 630000}  \approx 0,00033 \]

und

    \[I_u = \frac{162}{0,496 \cdot 630000}  \approx 0,00052 \]

0,00033 und 0,00052 sind also die Zahlen die es zu vergleichen gilt, doch was sagen sie aus?

Hier bietet es sich an die Impfstoffeffektivität (vaccine effectiveness) E zu betrachten. Diese ist definiert als [14]:

    \[E= \frac{I_u - I_v}{I_u}  = 1 - \frac{I_v}{I_u} \]

Mit anderen Worten: wir betrachten die Differenz der beiden Inzidenzraten im Verhältnis zur Inzidenzrate der Nicht-Geimpften, also um wieviel der Impfstoff die Inzidenzrate verringern konnte in Bezug auf die (anfängliche) Inzidenzrate der Nicht-Geimpften.

Wir möchten an dieser Stelle anmerken, dass unmittelbar aus dieser Formel hervorgeht, dass es ohne das Vorhandensein der Gruppe der Nicht-Geimpften, also einer Kontrollgruppe, es rein mathematisch unmöglich ist, die Effektivität eines Impfstoffs zu bestimmen.

Für die KW 29 bedeutet dies:

    \[E= 1 - \frac{0,00033}{0,00052} \approx 0,36 = 36\% \]

Der Impfstoff konnte also die Inzidenzrate um 36% im Verhältnis zur Inzidenzrate der Nicht-Geimpften verringern.

Ausgehend von der Impfstoffeffektivität kann auch ein grobe Abschätzung gegeben werden, wieviele Geimpfte im CT positiv getestet worden wären:

    \[ \frac{\text{Geimpfte positiv getestet im CT}}{0,504 \cdot 630000} = (1-E)\frac{\text{Nicht-Geimpfte positiv getestet im CT}}{0,496 \cdot 630000} \]

    \[ \text{Geimpfte positiv getestet im CT} = 0,504 \cdot (1-0,36) \cdot \frac{299}{0,496} \approx 194 \]

Diese 194 Personen müssen also zur Gruppe der Geimpften noch hinzugezählt werden: wir erhalten somit 105 + 194 = 299 Geimpfte, welche positiv getestet worden wären. Die Gesamtzahl aller positiv Getesteten erhöht sich damit ebenso um diesen Wert: 566 + 194 = 760. Die im Wochenbericht der KW 29 veröffentliche Tabelle würde also vermutlich eher folgendermaßen aussehen:

Die vollständig Geimpften würden somit mit einem Anteil von rund 39% zu den positiv Getesteten beitragen und unter ihnen wären ca. 200 Personen infiziert ohne es zu wissen!

Wir möchten aber noch einmal betonen, dass die statistische Aufbereitung der Infektionszahlen unter dieser Form irreführend ist und eigentlich vermieden werden sollte. Möchte man die Wirkung der Impfung auf die epidemiologische Situation einschätzen, ist die Berechnung der Impfstoffeffektivität zielführender. Aus diesem Grund haben wir eine Tabelle erstellt, welche die entsprechenden Resultate für KW 29 bis 33 auflistet.

Der ermittelte Durchschnittswert der Impfstoffeffektivität beträgt um die 40%, ein Wert welcher annähernd auch vom israelischen Gesundheitsministerium für die Delta-Variante des SARS-CoV-2-Virus ermittelt wurde [15].

Die Abrechnung

Das Versprechen, dass die Impfung die Pandemie beendet, konnte nicht eingehalten werden. Die Effektivität der Vakzine ist offensichtlich mangelhaft und kann zum jetzigen Zeitpunkt zumindest einen nicht unerheblichen Anteil der Infektionen nicht verhindern.

Anstelle einer nüchternen, wissenschaftlichen Analyse und einer entsprechenden Kommunikation, werden nicht vergleichbare absolute Zahlen gegenübergestellt und auf diese Weise gesellschaftliche Gruppen gegeneinander ausgespielt. Dies ist höchst bedenklich und einer Demokratie unwürdig.

Ein Impfstoff, welcher nicht eine annähernd vollständige sterile Immunität herstellen kann, ist in der offiziellen Logik der Pandemiebekämpfung ja sogar kontraproduktiv, da Geimpfte sich in einer falschen Sicherheit wähnen und auf diese Weise sogar noch eher zur Verbreitung des Virus beitragen.

Sowohl die jüngst angepasste Gesetzesänderung als auch der „CovidCheck“ entbehren somit jeglicher rationalen Grundlage. Wie sagte der französische Verkehrsminister Jean-Baptiste Djebbari dazu kürzlich in einem Interview mit CNEWS [16]:

L’objectif [du pass sanitaire] c’est d’inciter à la vaccination, l’objectif ce n’est pas de donner un surcroît de protection sanitaire.

(Das Ziel des COVID-Zertifikats ist es die Impfung anzukurbeln, nicht zu einem zusätzlichen Gesundheitsschutz beizutragen.)

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Quellen

[1] RTL (28.07.2021): 81,4% vun den Infizéierte waren net geimpft
https://www.rtl.lu/news/national/a/1762785.html

[2] ZOE COVID Study: UK cases stop rising
https://covid.joinzoe.com/post/uk-cases-stop-rising

[3] Corona virus in Israel – general situation
https://datadashboard.health.gov.il/COVID-19/general

[4] Question parlementaire N° 4469
https://download.rtl.lu/2021/07/21/98859a0b72763a6b7f0510fee38f88fd.pdf

[5] Question parlementaire N° 4469, überarbeitete Fassung
https://download.rtl.lu/2021/07/23/26206a8ddf793c19f10f663cb0e3867e.pdf

[6] COVID-19: Rapports hebdomadaires: Rétrospective de la semaine du 19 au 25 juillet 2021
https://data.public.lu/fr/datasets/r/e8509601-3cdf-4300-81d1-4ea016f138ae

[7] Loi du 12 juin 2021 portant modification de la loi modifiée du 17 juillet 2020 sur les mesures de lutte contre la pandémie Covid-19.
https://legilux.public.lu/eli/etat/leg/loi/2021/06/12/a442/jo

[8] Bild: Entwurf zur Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin am 10. August 2021
https://www.bild.de/ig/e6c1575b-742b-4096-99eb-1cc53f1dbb5e/index/index.html

[9] Expressis Verbis: “Rien de plus rigoureux que la logique d’un fou.“
https://www.expressis-verbis.lu/testimonial/rien-de-plus-rigoureux-que-la-logique-dun-fou-charles- regismanset-1877-1945/

[10] Most COVID-19 cases in Massachusetts outbreak among vaccinated, says CDC
https://www.reuters.com/world/us/majority-covid-19-cases-large-public-events-were-among- vaccinated-us-cdc-study-2021-07-30/

[11] Der Spiegel (06.08.2021): Viruslast von Geimpften genauso hoch wie von Ungeimpften
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-viruslast-von-geimpften-genauso-hoch-wie- von-ungeimpften-a-4e21aeaa-78c6-4d61-b350-85bd32942a74

[12] Radio 100,7: Invité vum Dag: Claude P. Muller
https://www.100komma7.lu/program/episode/362209/202108260733-202108260745

[13] ECDC: COVID-19 Vaccine Tracker
https://vaccinetracker.ecdc.europa.eu/public/extensions/COVID-19/vaccine-tracker.html

[14] Wikipedia: Impfstoffwirksamkeit
https://de.wikipedia.org/wiki/Impfstoffwirksamkeit

[15] CNBC (23.07.2021): Israel says Pfizer Covid vaccine is just 39% effective as delta spreads
https://www.cnbc.com/2021/07/23/delta-variant-pfizer-covid-vaccine-39percent-effective-in-israel-prevents-severe-illness.html

[16] CNEWS (02.08.2021): Le ministre délégué aux Transports, Jean-Baptiste Djebbari, était l’invité d’Eliot Deval dans #LaMatinale sur CNEWS
https://www.cnews.fr/emission/2021-08-02/linterview-de-jean-baptiste-djebbari-1111746

Artikelphoto: The Good, the Bad and the Ugly (1966)