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Orthomolekulare Medizin – unterschätzte Lösung in der Gesundheitskrise?

Zuletzt aktualisiert am 11/03/2021

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„Lasst Nahrung eure Medizin sein und Medizin eure Nahrung.“

Hippokrates

Anmerkung der Redaktion:

wir haben intern sehr lange und animiert darüber debattiert, ob wir diesen Artikel als eigenen oder eher als Gastbeitrag veröffentlichen sollen, da er möglicherweise als forsch und bestimmend interpretiert werden könnte. Der Artikel ist in der Tat weniger neutral, berichterstattend und eher aufklärend, Perspektiven aufzeigend. Er wird damit der glücklichen Tatsache gerecht, dass wir drei ausgebildete Gesundheitsberater in unserem Team haben, die sich alle zu 100% mit diesen Zeilen identifizieren. Es hätte sich für uns unehrlich angefühlt, diesen Beitrag als den einer „fremden Person“ darzustellen, da er uns allen viele interessante Perspektiven aufzeigt, sich ab sofort und Tag für Tag ein bisschen mehr selbstverantwortlich und selbstbestimmt um seine Gesundheit zu kümmern. Das muss nicht von heute auf morgen perfekt funktionnieren, doch jeder Schritt in die richtige Richtung kann eine Wohltat für Seele, Geist und Körper sein, der dann bestens gerüstet ist für die Herausforderungen, die ausserhalb des heimischen Kokons auf ihn warten.

Expressis Verbis

veröffentlicht auf ZDF heute

In Zeiten wie diesen, in der durch ein Virus, die Politik und die Medien an die eigene Sterblichkeit permanent und nachdrücklich erinnert wird, fragen sich manche, ob es neben der Schulmedizin mit Standardbehandlungen und Impfung auch alternative Möglichkeiten gibt, um im Falle einer Erkrankung diese möglichst unbeschadet zu überstehen oder im besten Fall gar nicht erst krank zu werden. 

Die gute Nachricht ist: Ja! Darüber hinaus sind diese Alternativen kostengünstig und können auch mit kleinem Geldbeutel finanziert werden. Und: sie sind wirksam!

Die schlechte Nachricht ist: Man muss selbst aktiv werden und sich aus dem Mainstream ausklinken, was einem von der Industrie nicht gerade leicht gemacht wird. Vorurteile müssen überwunden, Gewohnheiten verändert werden. Das gelingt leichter, wenn man versteht, warum die Ernährung und ein positives Mindset einen großen Einfluss auf unsere körperliche und geistige Gesundheit und unser Wohlbefinden haben.

Unser Körper – ein Wunderwerk aus Jahrmillionen der Evolution

Der Anfang des Lebens auf unserem Planeten entstand aus Einzellern, die sich im Laufe der Zeit zu komplexen Wesen wie zum Beispiel dem Menschen entwickelt haben. Die Entwicklung fand und findet immer noch in Anpassung an die Umwelt und mit den Gaben der Natur statt. Auch der Mensch ist in seiner Evolution nicht am Ende angekommen und immer noch Bestandteil der Natur und ein Teil des Ganzen.

Die Evolution des Menschen fand bis zu Beginn der Industrialisierung mehr oder weniger im Einklang mit der Natur statt. Im Laufe der Industrialisierung begann der Mensch sich jedoch von einer ursprünglichen Ernährung mit natürlichen Zutaten zu entfernen, weil zu dieser Zeit noch nicht klar war, mit welcher Komplexität Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Fette unseren Körper stark, widerstandsfähig und gesund erhalten. Vieles dieser Komplexität ist auch heute noch nicht vollständig erkannt, jedoch wissen wir heute viel mehr als noch vor 200 Jahren. Und tatsächlich wissen wir heute auch noch viel mehr als noch vor 50 Jahren. Leider hat es dieses Wissen nicht in den Mainstream geschafft oder ist verloren gegangen. Daher glauben viele Menschen immer noch, dass unsere moderne Ernährung mit Fastfood und Convenience Food dem Körper alles gibt, was er braucht, um reibungslos zu funktionieren. Ein Trugschluss. Unsere Körper verhungern bei gefüllten Töpfen. Was heisst das?

Unser Körper benötigt für seine vielen verschiedenen Stoffwechsel «Treibstoff». Dieser Treibstoff setzt sich aus verschiedenen Komponenten (Vitamine, Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme usw.) zusammen. Wenn Komponenten fehlen, kann der Körper das eine Weile lang kompensieren, bis es zu Störungen im Stoffwechselgeschehen kommt, die sich in physischen, aber auch in psychischen Krankheiten niederschlagen können. Man stelle sich das Ganze vor wie ein Auto, bei dem in den Reifen Luft fehlt. Es fährt, aber eben nicht so gut als wenn der Luftdruck stimmen würde. Und weil die meisten Menschen diesen «mangelnden Luftdruck in den Reifen» gewohnt sind und sie nichts Anderes kennen, füllen sie die Reifen nicht auf. Irgendwann sind die Reifen dann so schlapp, dass Fahren nicht mehr möglich ist. Und weil so viele mit schlappen Reifen fahren, wird angenommen, dass das normal ist.

Ein kurzer Ausflug in die Epigenetik

Wir wissen heute, dass die DNA die Informationen für den Aufbau unseres Körpers liefert. Aber wussten Sie auch, dass diese Informationen nicht in Stein gemeißelt sind? Es ist wie mit einem Kochbuch. Sie haben zwar die Angaben, aber was Sie aus dem Gericht machen, ist Ihre Sache. Sie können Zutaten hinzufügen oder weglassen. Insofern kommt es darauf an, Ihrem Körper die besten Zutaten zukommen zu lassen, damit die Mahlzeit (die Gesundheit) nach besten Möglichkeiten großartig wird. Und wenn das Rezept nicht gut ist (Fehler in der DNA), kann man es dadurch verbessern, dass man gewisse Dinge weglässt und stattdessen andere Sachen zufügt.

Übersetzt bedeutet das: Der Körper braucht das, was die Natur/Evolution für seine reibungslose Arbeit vorgesehen hat, und zwar in der richtigen Zusammenstellung und möglichst im natürlichen Verbund. Dazu Bewegung, frische Luft, soziale Kontakte und eine positive Grundstimmung. Damit können sogar „Fehler“ in der DNA wie z.B. ein Gen, welches (Erb-) Krankheiten begünstigt, kompensiert werden. Es kommt also auf die äußerlichen Einflüsse an, wie gesund oder krank wir sind.

Insofern stellt sich die Frage, ob wir uns selbst (und vor allem unsere vulnerablen Gruppen wie die Alten, vor allem die Alten in den Pflegeheimen) ) auch schon vor Corona „artgerecht versorgt haben“? Denn trotz aller schulmedizinischen Fortschritte mehren sich die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Alzheimer, Bluthochdruck, Diabetes u.v.m. Und erinnern Sie sich? Es gab es vor 40 Jahren kaum Übergewichtige, heute sind schlanke Menschen eher die Ausnahme. Übergewicht ist ein massiver Faktor, um in die Risikogruppe für schwerere Krankheitsverläufe zu rutschen. Denn Übergewicht fördert die oben genannten Zivilisationskrankheiten.

Und jetzt überlegen Sie mal, wie sich Ihre Ess- und sonstigen Lebensgewohnheiten während des Lockdowns und der damit verbundenen Isolation entwickelt haben? 

  • Kochen Sie frisch oder greifen Sie vermehrt auf Pizza und andere Convenience Produkte zurück?
  • Essen Sie mehr Süßigkeiten? Oder essen Sie mehr Obst und Gemüse?
  • Trinken Sie mehr Alkohol?
  • Gehen Sie jetzt öfter an die frische Luft oder bleiben Sie zu Hause?
  • Wenn Sie rausgehen, tragen Sie oft eine Maske? Wie fühlt sich das Atmen unter der Maske an?
  • Bewegen Sie sich ausreichend bzw. treiben Sie mehr Sport oder zumindest noch genauso viel Sport wie vor dem Lockdown?
  • Wenn Sie rauchen, rauchen Sie mehr oder weniger?
  • Sind Sie entspannter und sorgenfreier?
  • Haben Sie als soziales Wesen, welches der Mensch ja ist, jetzt mehr oder weniger sozialen Kontakt und Austausch?

Kurz gesagt: Leben Sie jetzt gesünder als vor den Corona-Maßnahmen? Sehr wahrscheinlich nicht. Vieles wird schlechter geworden sein. Aber allein diese Erkenntnis gibt uns die Möglichkeit, Dinge wieder besser zu machen und die Zeit zu nutzen, unser Immunsystem (wieder) auf Vordermann zu bringen. Vielleicht sogar, diese Zeit als Neuanfang für uns zu nutzen und unseren Körper und Geist sowohl stark als auch widerstandsfähig zu machen. Und dabei helfen uns Vitamine, Mineralstoffe & Co.

Ernährung heute

Der Begriff der „Industrienahrung“ umfasst alle Nahrungsmittel, die industriell verarbeitet wurden. Und das sind viele: Instantsuppen, Instantsoßen, Süßigkeiten, Crunchys, Chips, Tortellini, Fertigpizza, Fertigdesserts, aber auch Käse, Brot und Wurst (insbesondere, wenn aus konventioneller Erzeugung), und so weiter und so fort. Schmeckt gut, hat aber viele Nachteile. Das Mehl ist oft Auszugsmehl, Süßungsmittel sind isoliert (Zucker, Fructosesirup etc., es gibt Milchpulver, gehärtete Fette, Käseimitate und vieles mehr. Hier werden billig produzierte Rohstoffe eingesetzt, die folgende Nachteile haben: Sie sind arm an Mikronährstoffen wie z.B. Vitaminen, sie können mit Chemikalien versetzt sein und bei der Herstellung können schädliche Substanzen wie Transfettsäuren entstehen. 

Um die Mängel zu kompensieren, werden häufig künstliche Vitamine oder auch Mineralstoffe zugefügt. Das ist zwar besser als nichts, aber um eine optimale Verwertung zu gewährleisten, sollte auf möglichst natürliche Nahrungsergänzungsmittel (z.B. Baobab, Moringa, Spirulina etc.) zurückgegriffen werden und dies auch nur zur Ergänzung einer bereits gesunden Ernährung mit viel frischer Kost, nach Möglichkeit aus biologischem Anbau. Denn Mikronährstoffe können erst dann optimal vom Körper genutzt werden, wenn natürliche Lebensmittel in der richtigen Kombination mit anderen Mikronährstoffen verzehrt werden. Dann kann sich deren Wirkung ergänzen und sogar potenzieren und so das Immunsystem effektiv unterstützen. Das ist wichtig, damit der Körper Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger bekämpfen kann. 

Wie, denken Sie, werden unsere alten Mitbürger in den Pflegeheimen wohl ernährt? Hochwertig mit viel frischem Obst und Gemüse? Mit hochwertigem Protein? Mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen? Oder doch eher mit aufgewärmten kohlehydratreichen Schnellgerichten, in denen es kaum noch Vitamine und andere Mikronährstoffe gibt? Es mag Ausnahmen geben. Aber wäre es gerade bei der sogenannten vulnerablen Gruppe unserer Bevölkerung nicht angebracht, diese generell mit hochwertiger Kost, mit vielen Vitaminen, Spurenelementen, Proteinen und vielem mehr zu stärken?

Und wie ernähren Sie sich? Bekommt Ihr Körper alles, was er braucht, damit „der Reifendruck stimmt“? Oder bekommt er zu viel Energie in Form von leeren Kohlehydraten und stattdessen zu wenig echte Nährstoffe? 

Der Apotheker Uwe Gröber ist Leiter der Akademie für Mikronährstoffmedizin und Autor zahlreicher Publikationen, Fachbücher und Buchbeiträge[1].  Er beschreibt in seinen Büchern die Auswirkungen unserer Mangelernährung und dass die Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) oft nicht ausreichend sind.[2]

VitaminNicht ausreichend versorgtDGE-Richtwerte: Zufuhr pro TagUwe Gröbers Empfehlung pro Tag
Vitamin D91% der Frauen
82% der Männer
20 μg (800 IE)40-60 IE pro kg Körpergewicht, also etwa 3000-5000 IE
Folsäure86% der Frauen
70% der Männer
0,4 mgFrauen, die schwanger werden möchten,: 400-800 μg
Vitamin E49% der Frauen
48 % der Männer
15 mg (22-25 IE)100-200 IE
Vitamin B1233% der Frauen im Alter von 14-24 Jahren3-5 μgFrauen, die schwanger werden möchten: 10-50 μg; Menschen über 60: mindestens 100-200 μg
Vitamin C29% der Frauen
32% der Männer
100 mgFür ein schlagkräftiges Immunsystem: mindestens 200 mg 

In anderen Ländern sich die Richtwerte übrigens höher als die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Aber auch dort dienen sie nur dazu, dass „der Reifendruck nicht allzu niedrig“ ist. Und in Luxemburg sieht es aufgrund der gleichen Lebens- und Ernährungsweise nicht viel anders aus als in Deutschland.

Uwe Gröber schreibt in seinem Buch „Die wichtigsten Nahrungsergänzungsmittel – Das Plus für Ihre Gesundheit“:

In unserer Konsumgesellschaft klafft zwischen einer gesunden, kalorienarmen und mikronährstoffreichen Ernährung in der Theorie und dem tatsächlichen Ernährungsverhalten eine sehr große Lücke. Das zeigen auch die Ergebnisse der nationalen Verzehrsstudie II (NVS II), einer bundesweiten Befragung zur Ernährung in Deutschland. Sie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung Landwirtschaft und Verbraucherschutz in den Jahren 2005 bis 2007 durchgeführt und 2008 veröffentlicht. Etwa 20.000 Bürgerinnen und Bürger im Alter zwischen 18 und 80 Jahren wurden zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Ziel der Studie war es, die Veränderungen im Lebensmittelverzehr und in der Nährstoffversorgung der in Deutschland lebenden Menschen zu untersuchen. Welchen Einfluss haben Fast -Food und der Konsum von Fertigprodukten (z.B. Tiefkühlpizza etc.)?

NVS-II Brennpunkt Übergewicht: In Deutschland, so das Ergebnis der NVS II, sind mittlerweile 66 Prozent der Männer und 51 Prozent der Frauen übergewichtig oder adipös. Mit zunehmendem Alter nimmt dabei der Anteil an übergewichtigen und adipösen Personen bei Männern und Frauen deutlich zu. Während von den jungen Erwachsenen noch etwa 25 Prozent übergewichtig oder adipös sind, steigt der Anteil im Alter von 70 bis 80 Jahren auf 84,2 Prozent bei den Männern und 74,1 Prozent bei den Frauen. 

Und das hat Folgen: Nach Angaben der Internationalen Diabetes Föderation (IDF) wird in den nächsten 20 Jahren weltweit die Zahl der Diabetiker um über 50 Prozent steigen. Die Gründe: eine dramatische Zunahme an Übergewicht, zu viel Fast Food und immer weniger körperliche Bewegung.

NVS-II-Brennpunkt Vitamin- und Mineralstoffversorgung: Die Ergebnisse der NVS II zur Vitamin- und Mineralstoffzufuhr der Deutschen waren alarmierend. Bezogen auf die Empfehlungen der täglichen Vitamin- und Mineralstoffzufuhr der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) erreichten demnach viele Deutsche nicht die minimalen Zufuhrmengen, die für die Prävention von Krankheiten bei gesunden Menschen erforderlich wären. Vitaminmangelzustände passen jedoch so gar nicht in das gesundheitspolitische Weltbild unserer Überfluss- und Spaßgesellschaft.“

Noch mal zur Erinnerung: Ernährungsbedingt können Krankheiten entstehen, z.B. Adipositas (krankhaftes Übergewicht), Bluthochdruck, Diabetes, Osteoporose, Herz- und Kreislauferkrankungen. Also die Krankheiten, die speziell die alten Menschen unserer Gesellschaft zur Risikogruppe für Covid-19 machen.

Doch auch wer selbst kocht, leidet oft unter Nährstoffmangel. Grund sind lange gelagertes Obst und Gemüse bzw. lange Transportwege (mit jedem Tag schwindet der Vitamingehalt) und dass beim Kochen hitzeempfindliche Vitamine und Enzyme zerstört und mit dem Kochwasser Mineralien weggeschüttet werden. 

Noch einmal Uwe Gröber: „Eine unzureichende Versorgung mit Vitaminen und anderen Mikronährstoffen kann komplexe metabolische Störungen auslösen, auf deren Boden sich über Jahre handfeste Zivilisationserkrankungen entwickeln. Mikronährstoffmängel durchlaufen verschiedene Stadien, bevor sie klinisch eindeutig in Erscheinungen treten. Bereits im Stadium der suboptimalen Bedarfsdeckung (…) werden Enzymleistungen sowie immunologische Funktionen gehemmt. Dadurch wird einerseits der Immunstatus geschwächt, was zu einem vermehrten Auftreten von Infektionskrankheiten führt. Andererseits steigt die Anfälligkeit für chronisch degenerative Krankheiten (zum Beispiel Demenz), da die körperliche und geistige Entwicklung sowie die allgemeine Leistungsfähigkeit deutlich vermindert werden.“

Wäre es in dieser Situation daher nicht logisch, nicht nur uns selbst, sondern gerade unsere vulnerable Bevölkerungsgruppe so gesund wie möglich zu ernähren und die Ernährung mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln zu supplementieren, damit die älteren und alten Menschen stark und widerstandsfähig werden oder bleiben? In geriatrischen Kliniken (Altersmedizin) sind jedoch 83% der Patienten mangelernährt. Dabei bestimmt der Ernährungsstatus mit Mikronährstoffen den Immunstatus. Je niedriger dieser ausfällt, umso mehr steigt das Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko und damit die Rate der Komplikationen wie 

  • Lungenentzündung
  • Gastrointestinale Blutungen
  • Immunstatus ↓ Dekubitus (Druck-/Wundliegegeschwüre) ↑
  • Sarkopenie (Abnahme der Muskelmasse und Muskelkraft)
  • Sepsis, ARDS (Atemnotsyndrom des Erwachsenen, Schocklunge, akutes Lungenversagen, akutes Atemnotsyndrom, akute Lungenschädigung)

Darüber hinaus nehmen alte Menschen im Durchschnitt etwa 9-11 verschiedene Medikamente ein, welche häufig Mikronährstoffräuber sind (z.B. Antidepressiva, Schilddrüsenmedikamente, Protonenpumpenhemmer, Diuretika, Cholesterinsenker usw.).[3]

Die wichtigsten Mikronährstoffe gerade im Alter

Vitamin D

Für einen gesunden Vitamin D Status müssen regelmäßig 40 bis 60 IE (Internationale Einheiten) pro kg Körpergewicht pro Tag über alle Quellen (Sonne, Nahrung, Nahrungsergänzungsmittel) aufgenommen werden. Dies gilt allerdings für gesunde, normalgewichtige Erwachsene und Jugendliche. Bei kranken Menschen kann der Bedarf höher sein. 

Gerade über die Sonne kann in unseren Breiten nur wenig Vitamin D aufgenommen werden. Zum einen deshalb, weil die Sonne nur in der Zeit von etwa 11:00 bis 15:00 sowie von März bis Oktober hoch genug am Himmel steht, um unsere Haut mit den notwendigen UVB-Strahlen zu versorgen. Dazu muss aber genug Hautfläche der Sonne OHNE Sonnenschutzmittel ausgesetzt sein. Je älter der Mensch jedoch wird, umso  dünner die Haut und umso geringer die Fähigkeit (bis zu 75%), Vitamin D auf natürlichem Wege zu bilden. Zum anderen sind wir in der Regel den ganzen Tag im Haus bzw. in der Schule oder im Büro und kommen erst nachmittags oder abends wirklich nach draußen an die frische Luft. Zu spät für die Vitamin-D-Bildung. Das führt dazu, dass praktisch jeder Europäer Vitamin-D-Mangel hat. Ein gesunder Spiegel liegt bei etwa 60ng/ml (bzw. 100 bis 150 nmol/l). Die Folgen von Vitamin-D-Mangel können je nach Ausprägung verheerend sein: Übergewicht, die nicht alkoholische Fettleber (NAFL), chronische Entzündungen, Krebserkrankungen, das metabolische Syndrom, Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 sowie Herz-Kreislauf-, Gefäß- und Autoimmunerkrankungen und Osteoporose. Je höher allerdings der Vitamin-D-Status ist, umso geringer die Sterblichkeit. 

Über die Ernährung ist es praktisch unmöglich, einen gesunden Vitamin-D-Spiegel zu erreichen, dazu müsste man jeden Tag einen sauren Hering mit Lebertran zu sich nehmen. Die Sonne verursacht bei zu langer Bestrahlung Sonnenbrand. Bleibt also die Supplementierung in Tropfen oder Kapselform. Ein gesunder Mensch mit einem Körpergewicht von 70 kg benötigt etwa 3000 bis 5000 IE (internationale Einheiten) pro Tag. Die Kosten hierfür liegen bei etwa 20 Cents pro Tag. Hohe Vitamin D-Gaben benötigen Vitamin K2 zur Verwertung des Calciums. Als Nahrungsergänzung sollte daher Vitamin D3 immer zusammen mit Vitamin K2 eingenommen werden.

Vitamin A

Vitamin A ist verantwortlich für die Entwicklung der Zellen und das Wachstum. Vitamin A ist DAS Augenvitamin schlechthin und ein Mangel kann zu Augenkrankheiten wie Makuladegeneration oder trockenen Augen führen und im schlimmsten Fall zur Erblindung. Vitamin A hält Haut und Schleimhäute gesund und ist daher wichtig für die Abwehr von Krankheitserregern. In der Menopause sorgt es für eine ausreichende Feuchtigkeit der Scheidenschleimhaut und fördert die Progesteronbildung. Bei Männern fördert das Vitamin die Spermienbildung und Potenz.

Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin und da ein Überschuss nicht wie bei wasserlöslichen Vitaminen einfach ausgeschieden wird, kann es sich im Körper anreichern und toxische Konzentrationen erreichen. Deshalb sollten Erwachsene langfristig nicht mehr als 3 mg (10.000 IE) pro Tag supplementieren.

Vitamin A kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor. Der Körper kann es aber auch aus dem pflanzlichen Beta-Carotin selber bilden. 

Vitamin C

Vitamin C ist sehr vielfältig in seiner Wirkungsweise. Es ist ein wasserlösliches Antioxidans, dass Organe, Zellbausteine und unsere DNA vor oxidativen Schäden bewahrt. Es trägt zu einer gesunden Gefäßfunktion, der Regulation von Blutdruck und dem Herz-Kreislauf-System bei. Die Verzuckerung von Eiweißen, die Proteinglykosilierung, die eine Rolle bei der Entwicklung von Morbus Alzheimer und diabetischen Augen- und Nervenschäden spielt, wird durch Vitamin C gedrosselt.

Vitamin C sorgt dafür, dass der Körper Kollagen, Elastin und andere Stabilitätsmoleküle produzieren kann. Es sorgt für stabile Knochen, Haut und Gefäßwände.

Vitamin C wird zur Produktion verschiedener Hormone im Körper benötigt und ist an einer gesunden Blutbildung beteiligt, indem es die Eisenaufnahme verbessert. 

Vitamin C hilft bei der Synthese von Serotonin, einem Neurotransmitter, der unsere Gemütslage regelt und für innere Ausgeglichenheit sorgt. Stress geht mit einem erhöhten Bedarf an Vitamin C einher. 

Vitamin C hilft bei der Entgiftung von zahlreichen Produkten in der Leber und ist für die Umwandlung von Cholesterin in Gallensäuren wichtig. Es trägt also zu einem gesunden Fettstoffwechsel bei. 

Vitamin C ist in vielen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Es ist aber äußerst empfindlich gegenüber Wärme, Licht und Sauerstoff. So geht das Vitamin durch lange Lagerung, Transportwege und durch das Kochen beinahe vollständig verloren.  Zu der schlechten Vitamin-C-Versorgung der Bevölkerung tragen weiterhin bei

  • Stress
  • die zunehmende Schadstoffbelastung
  • Fast-Food-Konsum
  • Alkohol
  • Zigaretten

Ein leichter Vitamin-C-Mangel bleibt häufig unbemerkt, kann sich aber durch Leistungsschwäche, leichte Erschöpfbarkeit, Müdigkeit, Infektanfälligkeit, geringe Stressresistenz, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen, verlangsamte Erholung nach Krankheiten, verschlechterte Wundheilung oder Zahnfleischbluten äußern.

Aber auch Arzneimittel wie Antibiotika, Barbiturate, orale Kontrazeptiva, Cortison, Säureblocker und Zytostatika erhöhen den Vitamin-C-Bedarf.

Ganz besonders wichtig ist Vitamin C für Menschen mit Diabetes mellitus, da bei dieser Erkrankung nennenswerte Mengen des Vitamins über den Urin verloren gehen. Dadurch werden Schäden der Blutgefäße begünstigt. 

Einmaldosierungen von bis zu 200 mg Vitamin C werden von gesunden Personen im nüchternen Zustand vollständig resorbiert. Bei höheren Dosierungen nimmt die Bioverfügbarkeit mit der steigenden Einzeldosis ab. Die Gesamtdosis von Vitamin C sollte deshalb auf kleinere Einzelgaben reduziert werden.

Selen

Selen ist ein Spurenelement und für viele Vorgänge im Körper wichtig. Luxemburg wie auch Deutschland sind Selenmangelland. 

In Form von Selenocystein ist dieser Mikronährstoff als 21. proteinogene Aminosäure direkt in unserem genetischen Code (DNA) verankert. Daher spielt Selen in der Schwangerschaft, aber auch bei der Vorbeugung und Therapie von Erkrankungen wie Krebs eine zentrale Rolle. 

Selen ist ein Enzymaktivator, es schützt die Erbsubstanz und roten Blutkörperchen und entgiftet den Körper von giftigen Peroxiden.

Selen stärkt das Immunsystem, ist bei der Produktion von Abwehrzellen beteiligt, hemmt Virusvermehrung und wirkt entzündungshemmend. Es aktiviert die Schilddrüsenhormone (Umwandlung von T4 in T3). Es kann vor Krebs schützen und den programmierten Zelltod (Apoptose) von Krebszellen auslösen und hilft bei der Zellreparatur und Zellerneuerung. Selen hilft bei der Schwermetallentgiftung durch die Bindung von Schwermetallen und deren Ausleitung (z.B. Quecksilber), außerdem entgiftet es die Leber und bietet Leberzellschutz. Weiterhin ist Selen an der Entwicklung von Spermien beteiligt. 

Bei rein vegetarischer Ernährung kann es zu Selenmangel kommen, da Nahrungsmittel mit tierischem Eiweiß selenhaltiger sind als solche mit pflanzlichem Eiweiß.

In zunehmendem Alter geht der Selengehalt im Blut zurück. Aber auch Schwangere und Immungeschwächte haben einen erhöhten Bedarf an Selen. 

Für eine gute Versorgung mit Selen müsste man als Gesunder etwa 1,5 bis 3 μg Selen pro kg Körpergewicht pro Tag aufnehmen. Es sollte am besten in Form von Natriumselenit und Natriumselenat eingenommen werden, da diese kein Risiko für eine Selenanreicherung im Körper beinhalten und besser vom Körper verwertet werden.

Zink

Zink ist ein sehr wichtiges Spurenelement. Ohne Zink läuft nichts mehr rund und Mängel können sich übel bemerkbar machen. Die Hälfte der deutschen und wohl auch der luxemburgischen Bevölkerung nimmt allerdings nicht genug Zink auf. Das hat Folgen, denn Zink 

  • stärkt das Immunsystem und schützt die Zellen vor oxidativem Stress und schützt daher vor Infektionen und Krebserkrankungen
  • trägt zur Erhaltung der normalen Sehkraft bei, indem es an einem normalen Vitamin-A-Stoffwechsel beteiligt ist
  • steuert die Übertragung von Erbinformationen bei der Zellteilung und ist somit für das normale Wachstum, die Fortpflanzung, die Entwicklung der Organe und des Gehirns sowie für die Wundheilung unerlässlich
  • ist notwendig für die Produktion vieler Hormone (Insulin, Testosteron, Wachstumshormon) und Neurotransmitter (wie Serotonin) 
  • Ist notwendig für gutes Sehen, Hören, Riechen und Schmecken
  • Schützt gegen Schwermetallbelastungen und gegen den Angriff aggressiver freier Radikale
  • unterstützt den Säure-Basen-Haushalt, indem mit seiner Hilfe über die Lunge Kohlendioxid ausgeschieden werden kann
  • trägt zu einem normalen Fettsäurestoffwechsel bei
  • trägt zu einer normalen Eiweißsynthese bei
  • trägt zu einem normalen Kohlehydratstoffwechsel bei
  • trägt zum Erhalt gesunder Knochen bei
  • trägt zum Erhalt gesunder Haare, Nägel und Haut bei

Zinkmangel ist neben Jod– und Selenmangel am meisten verbreitet. Etwa 32 % der Männer und 21 % der Frauen leiden darunter, wobei sich die meisten davon in der Altersklasse zwischen 65 und 80 Jahren befinden – also in der Altersklasse, die in der aktuellen Krise am meisten betroffen ist. Senioren sind häufig betroffen aufgrund zinkarmer Ernährung, Medikamenteneinnahme (Abführmittel, Entwässerungstabletten, cortisonhaltige Medikamente, Präparate zur Senkung der Blutfettwerte, Magensäurepuffer) und gestörter Resorptionsprozesse.

Über die Nahrung lässt sich Zink am besten mit Lebensmitteln tierischer Herkunft aufnehmen. 

Zinkgehalt in Lebensmitteln

 Gehalt pro Kilogramm 
Zinkarm< 5 mg/kgFette, Weißbrot, Hülsenfrüchte, grüne Gemüse, Obst
Mäßig zinkhaltig50-20 mg/kgEier, Milch, Käse, Fisch, Karotten, Kartoffeln, Vollkornbrot
Zinkreich20-50 mg/kgMuskelfleisch, Innereien (Leber, Nieren, Herz)
Sehr zinkreich50 mg/kgAustern, Weizenkeime

Zink kann den Kupfer- und Eisenstoffwechsel stören. Bei gleichzeitiger Gabe von Zink und Eisen- oder Kupfersalzen kann die Resorption von Zink reduziert werden; umgekehrt kann Zink die Verfügbarkeit von Kupfer beeinträchtigen sowie die Aufnahme und Speicherung von Eisen reduzieren.

Wenn über einen längeren Zeitraum mehr als 50 mg Zink pro Tag eingenommen werden, sollten daher auch Kupfer- und Eisenhaushalt labordiagnostisch überwacht und gegebenenfalls durch Supplemente wieder ins Lot gebracht werden. 

Omega-3-Fettsäuren

Fettsäuren sind die Hauptbestandteile der in Lebensmitteln und in unserem Körper vorkommenden Fette. Sie sind Energielieferant und Baustoffe aller Zellmembranen und Zellorganellen. 

Aus den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA werden hormonartige Botenstoffe sowie potente Zellschutzfaktoren und Entzündungshemmer gebildet, die lebenswichtige Funktionen bei der Regulierung unseres Stoffwechsels und Immunsystems übernehmen. 

Die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA haben ein hohes Potential, vielen Zivilisationskrankheiten vorzubeugen, sie helfen bei einer Vielzahl von Erkrankungen, können deren Therapie optimieren und die Lebensqualität verbessern. 

Entzündungsprozesse werden reduziert und die Zellgesundheit unterstützt. Omega-3-Fettsäuren unterstützen eine gesunde Darmflora, sie regulieren den Informationsaustausch und die Reizübertragung im Gehirn, wirken stimmungsaufhellend und harmonisierend auf den Nervenbotenstoffwechsel. Sie stärken die Schutzbarrieren von Haut und Schleimhäuten, unterstützen die Gelenkgesundheitund die Entwicklung stabiler Knochen. Sie wirken bei Arthrose und Osteoporose.

Weiterhin stabilisieren sie die Herzkraft und den Herzrhythmus, senken den Blutdruck und Blutfettwerte, unterstützen die Entgiftung von Homocystein, verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und die Sauerstoffversorgung der kleinen Gefäße. Sie beugen Herzinfarkt, plötzlichem Herztod oder Schlaganfall vor. 

Sie vermindern das Brust- und Darmkrebsrisiko und unterstützen die Wirksamkeit von Krebstherapien, verringern die Nebenwirkungen und verbessern so die Lebensqualität der Patienten.

Omega -6-Fettsäuren sind vor allem in pflanzlichen Ölen vorhanden. Die darin enthaltene Gama-Linolensäure wirkt ebenfalls entzündungshemmend. Die jedoch ebenfalls enthaltene Arachidonsäure wirkt hingegen entzündungsfördernd.

Unsere Ernährung ist stark Omega-6-Fettsäuren-lastig. Wir sollten auf ein ausgeglichenes Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 von etwa 4:1 achten, doch durch unsere Industriekost, die reich an Omega-6 Fettsäuren ist, wird dieses Verhältnis zu Omega-6-lastig, und zwar bis zu 10:1 oder sogar 50:1 zugunsten der entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren.

Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann sich in einer Anfälligkeit für Alzheimer und Parkinson, ADHS, Depressionen und Schizophrenie äußern.

Präventiv ist eine Zufuhr von 1500 bis 2000 mg Omega-3 pro Tag zur Regulation des gestörten Omega-6/3 Verhältnisses ausreichend. Gleichzeitig sollte die Zufuhr von Omega-6 Fettsäuren über die Nahrung auf 50 mg reduziert werden. Die schädliche Arachidonsäure in den Omega-6-Fettsäuren kommt zum Beispiel auch stark in Schweinefleisch vor. 

Und jetzt?

Nun werden Sie sich fragen, wie eine solche Ernährung aussieht?

Es hilft schon mal, mehr Obst  und Gemüse zu essen, nach Möglichkeit Bio und aus regionalem Anbau. Bei älteren Leuten ist das Kauen oft eingeschränkt, hier können grüne Smoothies[4], frisch zubereitet, eine gute Alternative sein. In die Smoothies kommen z.B. Äpfel, Bananen, Chia- oder Leinsamen (für die Omega-3-Fettsäuren), Lupinen- oder Kürbiskernmehl (für die hochwertigen Proteine), Salate, Baobabpulver als Nahrungsergänzungsmittel mit einem hohen Vitamingehalt im natürlichen Verbund, Orangensaft usw. Ein Smoothie ersetzt eine Mahlzeit. Man sollte jedoch darauf achten, dass Rohkost vertragen wird und jeder Schluck gut duchgespeichelt wird. Natürlich profitieren auch jüngere Menschen von Smoothies. Smoothies werden am besten selbst mit Hilfe eines Hochleistungsmixers (>25.000 Umdrehungen/min) hergestellt. Auf die gekauften Smoothies sollte man verzichten, weil da der Zuckergehalt zu hoch ist. Es gibt unendlich viele Rezepte, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Knabbern Sie ab und an mal Nüsse, vermeiden Sie Schweinefleisch und Zucker. Alles in Maßen, auch Alkohol oder Kaffee. Die Dosis macht das Gift! Und lassen Sie Industrienahrung weitestgehend im Supermarktregal liegen.

Achten Sie auf hochwertige Nahrungsergänzungsmittel und vermeiden Sie die Billigprodukte aus dem Reformhaus. Qualität hat seinen Preis!

Fazit

Die Ernährung hat einen signifikanten Einfluss auf die Gesundheit und Lebensqualität. Schon geringe Veränderungen der Essgewohnheiten können massive Auswirkungen haben.

Und allein die Gabe der oben genannten Vitamine in natürlicher Form, Spurenelemente und Fettsäuren könnte das Immunsystem der alten Menschen in unseren Pflegeheimen massiv stärken, deren Lebensqualität verbessern und die schweren Infektionsverläufe verringern, was das Gesundheitssystem massiv entlasten würde.

Dieser Artikel, der mit Hilfe der Bücher «Die wichtigsten Nahrungsergänzungsmittel – Das Plus für Ihre Gesundheit», «Mikronährstoffberatung» und «Arzneimittel als Mikronährstoff-Räuber» von Uwe Gröber entstanden ist, kann nur einen kleinen Einblick in die Komplexität einiger wichtiger Nährstoffe darstellen. Aber wir hoffen, er konnte Ihnen deutlich machen, woran es in unserer Gesellschaft «krankt» und wie mit gesünderer Ernährung, so frisch und biologisch wie möglich, selbst zubereitet und gegebenenfalls durch hochwertige, natürliche Nahrungsergänzungsmittel supplementiert, vielen Krankheiten vorgebeugt und das Immunsystem gestärkt werden kann, damit es erst gar nicht zu schweren Verläufen von Infektionen kommt.

So können orthomolekulare Medizin und Schulmedizin Hand in Hand arbeiten zum Wohle der Menschen.

Karsten Gabriel


Quellen:

[1] http://www.mikronaehrstoff.de/index.php?page=referenten

[2] Uwe Gröber: Die wichtigsten Nahrungsergänzungsmittel, Seite 13 „Wie viel Vitamine brauchen wir?

[3] Gröber/Kisters: Arzneimittel als Mikronährstoff-Räuber – Was Ihr Arzt und Apotheker Ihnen sagen sollten

[4] https://www.original-bootcamp.com/blog/gruene-smoothies.html


Dieser Beitrag wurde in Deutsch verfasst und auf Englisch und Französisch übersetzt. Bei Luxemburgisch haben wir auf eine Übersetzung verzichtet und ein Duplikat der Originalversion veröffentlicht.